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Hauptsache: mitmachen..... machen ja alle so

Vorwort: Die auf dieser Webseite veröffentlichten Kolumnen geben allein die Meinung des Webseiten-Betreibers wieder und stehen in keinem bekannten Zusammenhang mit den Meinungen Dritter. Sehr sensible Menschen oder solche, die Probleme haben mit einem gewissen Schweregrad des Textes oder gewissen Ausdrucksweisen sollten hier nicht weiterlesen. Ähnlichkeiten bei den geschilderten Verhaltensweisen mit denen Dritter sind natürlich beabsichtigt. *Da die hier dargestellten Meinungen niemanden direkt ansprechen und sich auch nicht direkt auf benennbare Gruppierungen beziehen, greift der Straftatsbestand der Beleidigung hier nicht. *Quelle: Staatsanwaltschaft Köln

Hinweisschild

Für Mord bekommt man nach § 211 Abs.1 StGB die lebenslange Freiheitsstrafe. Fahren ohne Gurt ist lediglich eine Ordnungswidrigkeit und wird mit 30 Euro geahndet und stellt (wie auch das Rauchen unter 18) keinen Vergleich mit Straftaten die nach dem StGB geahndet werden dar.  Nach § 51 Waffengesetz wird der Besitz und der Handel mit bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafe geahndet. Für Drogenbesitz (ohne Eigenbedarfsmenge) können je nach Umfang und Art ebenfalls einige Jahre Freiheitsentzug verabreicht werden. §176 StGB sex. Missbrauch von Kindern. (1) Wer sexuelle Handlungen an einer Person unter vierzehn Jahren (Kind) vornimmt oder an sich von dem Kind vornehmen lässt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft. Ist also im Vergleich zu vielen anderen Delikten schon mit einer Mindeststrafe ausgestattet. Effekthascherei durch dubiose Fernsehsender oder Zeitungsverleger, um dummen Menschen noch mehr dummes Zeug verkaufen zu wollen indem man ihnen Individualismus gleich als Regelfall suggeriert , wird leider noch nicht mal mit einer "sinnlosen" Therapie behandelt.

Oben - im Bild - dargestellter Text, wie er mittlerweile auf vielen Diskussionsplattformen und überwiegend privaten Homepages zu finden ist, stellt schon in nachvollziehbarer Weise den Sinn solcher Aktionen dar. Er zeigt uns aber in erster Linie nur unwahre Behauptungen und haarsträubende Vergleiche. Iniziierte Kampagnen von Menschen, die das Internet offensichtlich nicht besser zu nutzen wissen als sich mit irgendwelchen "Hasskampagnen"  solcher Art

identifizieren zu müssen. Gegen Kindesmissbrauch irgendwelche "Schilder" umhertragen und verbreiten zu wollen, sollte schon allein deswegen nur mit einem erkennbarem realistischem Hintergrundwissen geschehen, um somit zu zeigen, sich Gedanken gemacht und mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben.  Alles andere ist kollektive Massenhysterie innerhalb der sich dumme Menschen veranlasst sehen, mit Unsinnigkeiten etwas bewegen zu wollen !

Wenn Du auch gegen die Verbreitung sachlich falscher Textpassagen dummer Menschen im Internet bist, die sich nie richtig informierten und sich verhalten wie sich nun mal nur dumme uninformierte Menschen verhalten können, dann kopiere diesen Text und füge ihn z.B. auf Deiner Homepage ein oder verweise auf diese Seite. Starte eine eigentlich sinnvolle und nachvollziehbare Kampagne nicht mit Unwissenheit. Lerne Lesen - informiere Dich und mache nicht irgendwas ebenfalls falsch nur, weil's andere auch so machen !

 
Tatsachenbericht

(1) Vorweg: diese Kolumne setzt zum Lesen UND Verstehen einen gewissen IQ voraus um zu erkennen, das es hier nicht um Symphatisierung mit Sexualstraftätern geht sondern um die Art, wie oftmals mit diesem Thema umgegangen wird !

Anneliese B. aus M. 55Jahre (Name geändert) berichtete neulich darüber das sie mit allen Mitteln dafür ist das die Bundesregierung Sperrungen für Seiten mit kinderpornografischen Inhalten verhängen wird. Sie würde sich absolut für solche Seiten engagieren, die es sich zum Ziel gesetzt haben gegen sexuellen Mißbrauch aufmerksam zu machen und Präventionsarbeit unters Volk zu bringen. Sie wäre auch dafür das Sexualstraftäter entweder lebenslänglich bekommen oder gleich zum Tode verurteilt würden. Hat sie doch vor kurzem erst gelesen: Harald N. (Name geändert) wurde wegen sexuellem Mißbrauchs zu zwei jahren auf Bewährung verurteilt.Mein Gott...hat sie sich aufgeregt. ZWEI jahre Bewährung nur ... dem Typen sollte man den Schwanz abschneiden.

WARUM dieser Harald N. "nur" zwei Jahre auf Bewährung bekommen hatte, wusste Anneliese auf Nachfragen hin nicht. Ihr hatte zu Festigung der persönlichen Meinung bereits offensichtlich irgendeine Überschrift gereicht, die sie irgendwo im Internet aufgeschnappt hatte. Schon ganz automatisch assoziierte sie zu dieser Schlagzeile den Begriff "Kinder". Auf weitere Nachfragen hin konnte Anneliese auch keine konkreten Angaben darüber machen, wie denn solch eine Kinderpornoseite aussieht oder WAS sexueller Mißbrauch ist. "Na, wenn man sich halt an einem Kind vergeht" ,Punkt. war das einzige was man von Anneliese noch erfahren konnte. Das sexueller Mißbrauch nicht unbedingt immer was mit Kindern zu tun hat, konnte sie nicht begreifen.

Diese Geschichte ist natürlich frei erfunden aber dennoch zeigt sie ein menschliches Verhalten von dem unsere Gesellschaft zukünftig erheblichen Zuwachs zu erwarten hat. Gerade in den letzten jahren ist es schon fast zu einer Art "Volkssport" geworden sich im Internet für einen guten zweck zu engagieren. Was könnte da nicht besser sein als der Kampf gegen Kinderpornografie oder die Jagd auf Sexualstraftäter. Meist umschleiert mit den Begriffen Prävention und Aufklärung schiessen sie wie Pilze aus dem Boden...die Anti-Mißbrauchsseiten. Der Begriff Mißbrauch reicht da schon um bei z.B. Google unzählige Ergebnisse zu erhalten.

Unsere Anneliese hat wohl eine dieser Seiten erwischt ...eine von vielen die uns aufklären wollen, in Form von unvollständigen Sachlagen , reine Überschriften aus Schlagzeilen, zusammenhanglose aus Fragmenten zusammengesetzte Berichterstattungen und eigentlich allem was dazu gehört um so eine Seite irgendwie aufreisserisch zu gestalten. Nicht selten liest man dann über vergangene Taten was uns wohl daran erinnern soll, wie unfähig unser Rechtssystem und die Gerichte doch sind. Derjenige, der mal was klaut oder für sich Drogen besorgt oder aber auch so manche Ordnungswidrigkeit wird echt hart bestraft ..die Kinderschänder aber kommen nicht selten mit einem "blauen Auge" davon.... will man uns damit wohl zu verstehen geben.

Härtere Strafen also für Kinderschänder ! Obwohl man meist gar nichts über die näheren Umstände erfährt, die jedesmal zu einem dementsprechendem Urteil führen, sondern lediglich mit prangernden Überschriften-Propaganda konfrontiert wird, scheint die Botschaft ihr Ziel erreicht zu haben: jeder Sexualstraftäter ist ein Kinderschänder und auf jeden Fall ein Wiederholungstäter, den man nie wieder zu resozialisieren braucht. Der gehört für immer weggesperrt oder am besten noch die Todesstrafe.
Sowas hat natürlich mit Präventionsabsichten und Aufklärung nicht im geringsten etwas zu tun ! "Schütze unsere Kinder" oder ähnliches liest sich natürlich besser als "Pädophile ans Kreuz", für Seiten, die nur ein Ziel verfolgen das da lautet: Aufruf zur Hetzjagd !

Vielen Betreibern solcher Seiten scheint es offensichtlich nur darum zu gehen, ihre Aufgabe darin zu sehen, Menschen anzustacheln um sie für ihre fast schon asoziale Neigung zur Verbreitung von Haßparolen zu gewinnen ....ohne Fakten ohne sachliche Erläuterungen ohne jedes Verständnis für unser bestehendes Rechtssystem. Einigen von diesen sei noch unterstellt, das sie nur auf Basis von "hören-sagen" agieren und selbst aber nicht wirklich eingehend mit der Thematik vertraut sind. Haben im Leben nicht ein einzigesmal auch nur eine dieser Kinderpornoseiten gesehen ...und orientieren sich bei dem Thema sexuellen Mißbrauch im allerschlimmsten Falle an medienaufbereitete Info-Soap's von Fernsehsendern wie RTL2 und co.

(2) Dumme Menschen glauben dann daran das sie sich einer solchen Massenhysterie anschliessen müssen, denen mit all den vermeintlichen "Hilfeseiten" suggeriert wird, es handle sich dabei um eine Initiative zum Schutze des Kindes. Dabei ist der Schrei nach härteren Strafen für Kinderschänder wohl eher eine Propaganda für eine kollektive einheitliche Aburteilung aller Sexualstraftäter durch das Volk. Ein eher ärmliches Volk, welches sich nie darüber aufklärte WARUM Harald N. "nur" zwei Jahre auf Bewährung erhielt.

Eigentlich müsste DAS ja einen Grund haben. Nun ist dieses Volk aber glücklicherweise in der Lage auf Grund einiger Schlagzeilen über bereits entlassene Wiederholungstäter Bescheid zu wissen über die Unfähigkeit unseres Rechtssystems , über inkompetente Richter und fehlplatzierte Gutachter. Zwei Jahre Bewährung ....viel zu wenig für Harald N., der vielleicht nur Exibtionist war, dafür zwar strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wurde....sein Handeln aber dennoch wohl nicht mehr "Schaden" anrichtete als jedes Aufklärungsbild in der Bravo. Was offensichtlich zählt aber, scheint alleine nur die Überschrift "Sexualstraftäter" zu sein. Schaut man sich so einige der vermeintlichen Präventionsseiten genauer an, ist man am Ende überwiegend darüber informiert, WELCHER Sexualstraftäter WANN, WEN mißbraucht hat. Da werden traurige Erlebnisse publiziert und nicht selten Strafmaße breitgetreten von denen man tatsächlich nur die Höhe des Strafmaßes erfährt ...nicht aber WAS dazu geführt hat.

Mit einem solchem Publizismus lernen die Menschen allenfalls ihrem Haß Ausdruck zu verleihen, verlieren dabei aber die Fähigkeit der Hinterfragung. Lebenslänglich oder gar die Todesstrafe also für Harald N. ? Der ist ja schliesslich ein verurteilter Sexualstraftäter ! Orientiert man sich lediglich an der Schlagzeile, müsste man dies durchaus bejahen wenn man zu der Sorte dummer Menschen gehört, denen es reicht nur "mitschreien" zu wollen - ohne auch mal hinter die "Kulissen" zu blicken.

Natürlich gibt es nie und nimmer auch nur eine einzige Entschuldigung für sexuelles Handeln mit oder an Kindern !!! Durch die suggestive Übersensibilisierung des Volkes aber, gerade auch wegen der unzähligen Hetzjagt-Internetseiten erreicht man keinen effektiven Schutz unserer Kinder sondern lediglich das jeder "Fremde" am Spielplatzzaun gleich als potentieller Pädophiler eingestuft wird. Oder das DEM, der im Schwimmbad spielenden Kindern zuschaut, gleich irgendwelche Absichten angelastet werden.

Was möchten all diese Anti-Kinderporno Kampagnen und Seiten zum "Schutze unserer Kinder" uns anderes mitteilen als der Schrei nach härten Strafen ? Doch eigentlich nichts weiter ! Da stellt niemand die Frage: WOFÜR härtere Strafen überhaupt? WER soll die Todesstrafe bekommen ? "Schwanz ab" - Parolen wären ja noch nachzuvollziehen für jemanden der eben diesen in ein Kind steckte, doch sind gerade Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmumg (die es bis zu einem gewissen Alter rein faktisch garnicht gibt) - gemessen am Schweregrad - so umfangreich unterschiedlich, das es schlichtweg nur dem Gedankengut einfältiger Menschen entspringen kann, selbst bei kleineren Verfehlungen nichtmal mehr einen Unterschied zu machen.

Seiten mit entsprechenden Hetz-Kampagnen , die moderne Hexenjagd im Namen der guten Sache veranstalten sind es, die Anneliese's Meinung prägten und Harald N. in einen Topf mit den vermeintlichen "Todeskandidaten" wirft. Wirklich sachliche Erläuterungen sucht man auf solchen Seiten vergebens und viel zu viele dumme Menschen lassen sich von oberflächlichem Unsinn dann auch noch dauerhaft inspirieren. Im schlimmsten Falle entsteht dann wiedermal eine neue "Todesstrafe für Kinderschänder" Seite weil man denkt, damit etwas bewegen und zum Schutze unserer Kinder beitragen zu können.

Einmal unabhängig davon das JEDE Strafe keinen wirklichen Schutz darstellt, sollte man seine Zeit besser mit echter und effektiver Aufklärung unserer Kinder verbringen, als damit, die eigenen Rachegelüste und Schreie nach härteren Strafen im Volk zu verteilen. Würde man mit der gleichen Intensität, die man an den Tag legt um im Internet die selbstgebastelte "Aufruf zur Rache" Seite zu betreuen, dort wo immer es möglich ist Kinder und Jugendliche aufklärend und vor allem nachhaltig zu informieren, hätte dies sicherlich den positiveren Effekt als diese ständigen Schreie nach "Schwanz ab dem Kinderschänder".

 
Aktion: Gegen Haßparolen

Im Zuge der aktuellen Forderungen nach Strafverschärfung für Sexualstraftäter , welche im Internet gerne meist mit Waffengrafiken und so "sinnvollen" Sprüchen wie z.B. Todesstrafe für Kinderschänder publiziert werden, ist vielen Menschen offenbar nicht bewusst, das die damit verbundene Verbreitung von purem Haß und Rachegesinnung, nicht selten auch in Diskussionen über die verschiedensten Hinrichtungs und Foltermethoden ausartend, ebenso schädlich für die Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen sein kann , wie eben auch die Schäden aus Straftaten selbst. Wenn auch dieser Volkesaufschrei nach Strafverschärfung bei nachvollziehbaren Ereignissen verständlich erscheint, so sind öffentlich verbreitete Rachegelüste allerdings kein geeignetes Mittel um Kindern und Jugendlichen als Vorbild zu dienen. Mit Forderungen wie "Todesstrafe für Kinderschänder" soll die Akzeptanz von Rache, Selbstjustiz und der Todesstrafe sowie die Abwertung bestimmten Lebens gefördert werden. Durch diese emotionale Ebene wird eine Basis für rechte Ideologie bereitet. Quelle: wikipedia Die auf vielen Webseiten und leider auch in diversen social-Networks zu findenden oft grafisch untermauerten Forderungen um Gesetzesänderungen zu erreichen, sind nicht geeignet um damit Kinder zu konfrontieren wenn diese im Internet surfen. Der bleibende Eindruck beim Anblick z.B. einer Kalaschnikow im Bezug stehend mit den Begriff Kinder , Schänder und Todesstrafe, kann verheerend sein. Und nicht nur das: die Diskussionen zum Thema lassen nicht erkennen das man es bei der bloßen Forderung belässt.Sie erweitern sich nicht grade selten um persönliche Aversionen die unter Benennung bestimmter Hinrichtungs und/oder Foltermethoden zum Ausdruck gebracht werden. Darüber hinaus ist die Forderung der Todesstrafe für Kinderschänder ein Relikt aus der Nazizeit und wurde durch die NPD 2004 letztmals als Wahlwerbeversprechen mißbraucht um damit im Zuge der Massenbewegung Wählerstimmen zu erhaschen. Sie ist darüber hinaus ebenfalls auch ein beliebtes Mittel aktiver Neonazis, ....

.... um innerhalb des Volkszorn's die Masse scheinbar unbemerkt mit eigenen Zielen zu infiltrieren. Als bestes Beispiel sei hier das social Network "Facebook" zu benennen. Dort finden Anhänger der rechten Scene geeigneten Nährboden um im Rahmen Todesstrafe fordernder Haßkampagnen auf sich aufmerksam machen zu wollen. Die vermeintliche Distanzierung zur rechten Scene schmälert sich natürlich beim Anblick diverser Plakate oder auch Heckscheibenwerbung an PKW's, welche sicherlich nicht ganz unbewusst in altdeutschen Schriften gestaltet sind. Die Todesstrafe ist eine Hinrichtung ....mithin wäre dies staatlich beauftragter Mord. Hinter all den "Todesstrafe für Kinderschänder" Kampagnen steht kein Konzept ....kein weiterer Gedanke ....keine Vorstellung darüber für WEN und ab welchen Graden der Tatbegehungen die geforderte Todesstrafe gelten soll. So sind die Initiatoren und auch Anhänger solcher Haßkampagnen lediglich als aufgebrachter Mob mit inqisitiven Absichten zu bezeichnen. Wie erklärt man einem vielleicht sieben ,acht oder neunjährigen Kind all diese Dinge ? Wie erklärt man Kindern im allgemeinen das man jemandem den Tod wünscht ? Wie erklärt man das WARUM nur der Tod die geeignete Rache sei ? Wie erklärt man Rache ? Kaheti.de stellt sich bewusst gegen solche Kampagnen. Immer dann wenn es darum geht das Kinder geschützt werden sollen, muss dies mit Blick auf das eigene Verhalten anfangen. Kaheti.de möchte ein Zeichen setzen GEGEN Haßparolen im Internet und damit drauf aufmerksam machen wieviel Unsinnigkeit eben durch solche unüberlegten und wenig durchdachten Hetz und Racheparolen , auf unsere Kinder trifft. Wenn Sie ebenfalls der Meinung sind das Haßparolen aus dem deutschsprachigem Internet zu entfernen sind , wäre es berüßenswert obige Grafik - die Sie sich gerne aus dieser Seite herauskopieren dürfen (png-Format) auch auf Ihrer Webseite einzubinden um das Zeichen - für ein wenig MEHR Schutz unserer Kinder - damit weiter zu tragen. DANKE

die Grafik: Wegen dieser Aktion hat es bereits Stimmenerhebungen gegeben aus denen sich ergeben hat, das der Sinn und Zweck dieser Aktion leider nicht verstanden wurde. Deswegen soll hiermit klargestellt sein, das zum einen die hierfür entworfene Grafik nicht als Akt oder den Aufruf von Gegengewalt gegen eben diese Haßparolen zu werten ist sondern diese nur daran erinnern soll mit welch absurden Methoden aktuell Strafverschärfungen gefordert werden oder in den Zusammenhang mit "möglichen Therapien" gebracht werden. Anstelle einer besonderen Verbotskennzeichnung soll bei dieser Grafik das brennende Gewehr zur Unterlassung entsprechender Haßkampagnen (die sich eben diverser Waffengrafiken bedienen um ihren Forderungen nach Strafverschärfung Ausdruck verleihen zu wollen) beitragen. Zum zweiten richtet sich diese Aktion NICHT gegen Initiativseiten gegen Kindesmißbrauch , wenn diese auf besonderer fachlicher Ebene agieren und qualitativ hochwertige Informationen bereit stellen.

 
Datenklau

(1) Es geschied am hellichten Tag ! Da sitzt man stundenlang und entwirft eine Webseite, macht sich Gedanken zu Textformulierungen, erarbeitet Grafiken und optimiert den Quellcode für gute Auffindbarkeit in Suchmaschinen um dann später im Rahmen von diversen Ranking und Qualitätstests zu erfahren: das gibts alles schonmal ! Irgendwo auf einer fremden Webseite! Geklaut.....einfach so. Dies führt zu: Duplicate Content ...zu deutsch: doppelter Inhalt in Webseiten. Texte z.B. werden von Suchmaschinen "gelesen" um vergleichen zu können, inwieweit sich die Suchbegriffe in den Metatags in den Texten der jeweiligen Webseite wiederfinden lassen um eben damit die Qualität der Seite für ein gewisses Ranking in den Suchergebnissen zu bewerten. Die Suchmaschine Google beispielsweise "sagt": ein und dengleichen Text darf es nur einmal geben in den oberen Suchergebnissen und so kann es passieren das die eigentliche Urheberseite in den Suchergebnissen zurückgestellt wird , da Google z.B. nicht unterscheiden kann welche Seite nun den Originaltext beinhaltet. Natürlich unterliegen Texte und auch eigene Grafiken dem Urheberrechtsschutz und wenn soetwas festgestellt wird kann das ziemlich teuer werden für den Content-Dieb denn die Beweislast dürfte ausreichen wenn man die original Entwürfe von Grafiken und Texten einerseits zur Hand hat und andererseits gerade auch Texte hinsichtlich der Schreibform und der fortlaufend gleichbleibenden Ausdruckweise dem Urheber zuzuordnen sind, um einen jeden Richter zu überzeugen. Trotzdem aber scheint DAS nicht wenigen am Arsch vorbei zu gehen. Da wird geklaut und kopiert was das Zeug hält , weil es ja sooo viel einfacher ist die eigene Webseite mit Inhalten zu füllen ohne das man "sich" selber auch nur irgendwie anstrengen muß um selbst kreativ zu werden. Gerade in den Bereichen "private Homepages" darf man nicht davon ausgehen das all die Möchtegern-Designer wie Hausfrauen, Kinder und Jugendliche und solche die den lieben langen Tag offensichtlich nicht anderes zu tun haben als ihr Unwesen im Internet zu verbreiten, sich Gedanken zu den Tragweiten beim Datenklau machen. Für sie scheint das Internet mit all den schön bunt glitzernden "Häkel, Strick, Bastel oder sonstwas Seiten" wohl ein gigantischer Selbstbedienungsladen zu sein.

(2) Selbst die mittlerweile weitreichende Informationsebene zu rechtlichen Belangen betreffend "Webseiten im Internet" reicht immer noch nicht aus, damit der Datenklau ein Ende findet. Sie tun es einfach.....weil sie es können und weil andere (eben die Urheber) es ja schon allzupassend für "ihre" Webseite vorbereitet haben ! Man muß leider auch hier davon sprechen, das es sich auch dabei um recht dumme Menschen handelt , denen man noch nichtmal wegen irgendwelcher Unwissenheit ihr Handeln verzeihen könnte, wenn sie auf der anderen Seite aber durchaus darüber Bescheid wissen WIE man etwas wegkopiert und den eigenen Seiten zufügt. Dumm, dann in der Hinsicht aber, da sie nicht sehen welcher Schaden hierdurch für den Urheber entstehen kann. Jeder halbwegs intelligente Mensch weiß das man sich im Supermarkt nicht einfach etwas wegnehmen darf nur weil es offen dort liegt. Das wäre Diebstahl ....wird bestraft...weiß quasi jeder. Im Internet sieht es leider oft anders aus. Da gibt es Menschen die klauen wie die Raben und sind im gleichem Atemzug auch noch so dämlich und veröffentlichen das Diebesgut auf eigenen Webseiten....so, als wäre daß das normalste der Welt. Die dreistesten Fälle sind dann aber solche Seiten, die "so ganz nebenher" dann aber soviel Rechtsbewusstsein aufbringen und ihre Seiten mit Impressen und Datenschutzrichtlinien schmücken ....und noch schlimmer, wenn man dort zu lesen bekommt: kopieren von Texte und Bildern verboten. Dagegen tun, kann man kaum etwas da es bislang noch keine geeigneten Sicherheitsvorkehrungen zumindest für Texte gibt. Man kann den jeweiligen Betreiber (Dieb) allenfalls um Unterlassung ersuchen und wenn man Glück hat besitzt er oder sie die Intelligenz um das Unrecht einzusehen ....manchmal aber stösst man dann auch auf die Frechheit daß das Diebesgut als selbst erschaffenes Eigentum ausgegeben wird. In dem Falle sollte man nicht zögern und die Angelegenheit zur Anzeige bringen. Gegen eine Abwertung im Ranking der Suchmaschinen (wenn bereits geschehen) eben durch den Duplicate Content, kann man leider nichts mehr machen ausser das man nach Behebung des Duplicate Content das nächste Update der Suchmaschine abwartet...... dafür haben die dreist-dummen Menschen schon gesorgt.

Abschliessend: Die hier öffentlich ausgestellten Kolumnen zu den verschiedensten Themen entsprechen der Meinung des Autors und diese Meinung ist nicht verhandelbar und sollte auch nicht der Interpretationswillkür Dritter unterliegen! Sie dürfen mich gerne kontaktieren wenn Sie etwas nicht verstanden haben sollten ...bevor Sie dies jedoch in Erwägung ziehen, möchte ich dazu raten nicht direkt drauflos zu schreiben, sondern sich die Texte ggf. mehrfach durchlesen um vielleicht den Sinn der sich hieraus ergibt oder auch die eingearbeiteten Metaphern doch noch nachvollziehen bzw. erkennen zu können.

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