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Mein Kontakt mit dem Lymphknotenkrebs Morbus Hodgkin

Hodgkinbild Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2019 und schon wieder hat besagter Herr links, erbarmungslos zugeschlagen. Nachdem ich seit der letzten Chemotherapie gehofft hatte, den Scheiss jetzt endgültig los zu sein, hatte es nicht mal drei Jahre gedauert um jetzt echt mal nen dicken Hals zu kriegen. Und damit ist nicht etwa eine Sinnesregung gemeint, sondern eine Schwellung, die sich als Rückkehr des sog. Mantelzell-Lymphoms herausstellte....also exakt das Gleiche, weswegen ich bereits zweimal schon Chemotherapie erhalten habe. Hierüber - also was meine neuen Erfahrungen mit diesem Krebs betrifft, möchte ich jetzt auf dieser Seite, die ich passender Weise Hodgkin-Lymphom 3.0 nenne, erzählen. Die Grafik ..."Hodgkin-Lymphom Nr.2" vermittelt zwar den Eindruck, das es sich hierbei um eine 2. Behandlung handelt, diese Seite ist aber eben nur die 2. Hodgkinseite, auf der nachdem über die 2. Chemo ja bereits auf der 1. Seite erzählt wurde, lediglich als Folgeseite zur jetzt 3. Therapie zu sehen.


Phase 1 - die Bestätigung

Es ist jetzt Anfang Februar 2019 und nachdem ich zur Abklärung mittels einer Biopsie im Krankenhaus gewesen bin, hatte ich auch bereits Besprechungstermin beim Onkologen. Aufgrund der pathologischen Ergebnisse steht jetzt definitiv fest: der Krebs ist zurück! Das bedeutet, ich muß also ein drittes Mal in Chemotherapie. Und weil die Menschen um einen herum nie so wirklich wissen, wie sie mit einem Chemo-Patienten und dessen Verfassung, vor, während und nach eben dieser Chemo umgehen sollen und man im Grunde genommen am Ende doch damit alleine zurecht kommen muß, wird es dieses mal bei mir anders. Ich hatte schon frühzeitig - auf die Möglichkeit hin das der Krebs jemals zurück kehren sollte, gesagt, das ich keine Chemotherapie mehr ohne psychologische Begleitung machen werde. In der Annahme das die idee hierzu auf meinen Mist gewachsen wäre, habe ich im Arztgespräch erfahren, das es sowas tatsächlich gibt und das auch von den Krankenkassen getragen wird. Psychoonkologische Begleitung nennt sich das. Auf meine weitere Recherche hierzu hin, gibts sogar hier bei mir im Ort entsprechende Therapeuten. Es bleibt zu hoffen, das ich zeitnah dann auch einen Ersttermin bekomme.


die 3.Chemotherapie beginnt

Es ist inzwischen April. Ich befinde mich inmitten einer jetzt 3. Chemotherapie. Eine begleitende onkologische Psychotherapie habe ich leider nicht gefunden. Termine erst dann, wenn die Chemo schon längst wieder vorbei ist. Ist leider so. Dann muß es eben auch diesmal wieder ohne gehen. Drei Chemotermine von insgesamt 8 habe ich jetzt ja schon absolviert. Aber diesemal ist es etwas anders. Ich bekomme ein anderes Mittel.... und davon auch viel viel weniger. Etwa 1 gute Stunde dauert jede "Sitzung" ...bin also recht schnell wieder beim Arzt raus und auf dem Nachhauseweg. Die Chemo jetzt vertrage ich eigentlich ganz gut. Die Schleimhäute im Mund und an den Lippen wirken etwas wie entzündet, was sich aber mit einer Creme gut in den Griff kriegen läßt.


nach dem 4. Zyklus

An dieser Stelle habe ich jetzt schon 4 mal meine "Sitzungs" absolviert. Die Schwellung am Hals ist bereits zurück gegangen. Von der Chemo selbst, die eigentlich keine richtige Chemo ist, sondern mir werden weniger aggressive Antikörper verabreicht, merke ich bis auf eine bekannte Nebenwirkung ansonsten so gut wie nichts... bis jetzt jedenfalls. Eine Nebenwirkung die mich bis hierin ereilte, ist, das mein Geschmackssinn bei vielen Lebensmittel nicht mehr vorhanden ist. Vieles was ich esse, schmeckt irgendwie nur wie Pappkarton... das ist für mich besonders schlecht, weil darunter auch z.B. Schokolade fällt. Neu ist, das ich sehr stark vertrocknete Haut habe ...insbesondere im ganzen gesicht und an den Armen. Abgenommen habe ich auch obwohl ich ganz normal esse. Ich habe jetzt noch nochmal das Doppelte an Infusionen vor mir...also weitere vier Wochen. Wie es weitergeht, werde ich hier berichten.

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